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Podcast erstellen – Titel, Beschreibung und Format

Podcast erstellen – Titel, Beschreibung und Format

Der Podcast Titel

Der Name deines Podcasts erscheint überall dort, wo Dein Podcast erscheint und deswegen ist es wichtig, dass dieser aussagekräftig ist und sich gleichzeitig aufs Wesentliche beschränkt. Dass er zum Inhalt passt, aber auch für die Suchmaschine funktioniert. Dazu möchte ich Dir an dieser Stelle ein paar Hinweise mitgeben.

Damit dein Podcast bei iTunes und co. auch von den richtigen Leuten gefunden wird, versuche immer den Inhalt und die Essenz (bestenfalls auch 1-2 Keywords) im Titel zu erfassen. Je weiter vorne im Titel die Keywords unter denen du gefunden werden möchtest untergebracht sind, umso günstiger ist dies für die Suchmaschine. Mache dies aber nicht auf biegen und brechen wenn es einfach nicht passt. Auch die Titel der einzelnen Episoden spielen für die Suchmaschine später eine Rolle und können dir helfen, gefunden zu werden.

Der Titel auf dem Cover

Beachte, dass so ein Podcast-Cover in der Smartphone-App ein Maß von ca. 18 x 18 mm hat. Der Titel sollte von seiner Länge her also gut und übersichtlich auf diesem Quadrat unterzubringen sein. Schau dir hierzu unbedingt einmal einige Cover auf deinem Smartphone an, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie die Titel so auf dich wirken, welche dir ins Auge stechen und Frage dich, warum sie das tun. Lass dich hier inspirieren!

Kreative Titel und das SEO

Wenn du auf einen kreativen Namen für deinen Podcast bestehst und trotzdem gut gefunden werden möchtest, kannst du ihn auch kombinieren.

Beispiel: "Werde zur hellsten Kerze auf der Torte - Besser lernen durch Meditation" 

Dadurch, dass der zweite Teil genau beschreibt, was der Inhalt vom Podcast ist, kann dieser trotz kreativem Titel gefunden werden. Vor allem bei iTunes & Apple Podcasts ist der Titel wichtig bei der Suche nach interessanten Podcasts. 

Der Titel sollte möglichst (zumindest teilweise) deutsch sein. Das minimiert mögliche Verwirrung und bringt dir potenziell deutschsprachige Hörer/innen, die dich sonst vielleicht übersehen hätten.

Meine Empfehlung:

Lege den Titel ein paar Menschen vor, die keinen Schimmer haben worum es bei dir geht, aber grundsätzlich in deine Zielgruppe passen. Lasse sie ohne Hinweise einfach mal interpretieren, was sie bei diesem Titel für einen Inhalt erwarten würden. Das hat mir bisher immer die meisten Erkenntnisse gebracht.

Die Podcast Beschreibung

Die Beschreibung liest dein Hörer in der Regel, bevor er sich entschieden hat bei dir reinzuhören. Beschreibe deinen Podcast also in wenigen, einfachen Sätzen und komm auf den Punkt. Wenn ich mich hier in den ersten beiden Sätzen nicht ganz klar angesprochen fühle, bin ich wieder weg. Wenn du dich mit der Formulierung schwer tust, lass dich auch hier wieder von anderen Podcastern inspirieren.


Beantworte in deiner Beschreibung mindestens die folgenden 4 Fragen:

  1. WEM hilfst du mit deinem Podcast? (Dem Hörer sollte sofort klar sein, ob er hier gemeint und bei dir richtig ist).
  2. WELCHEN Nutzen stiftest du? (Welches Problem deines Hörers wirst du für ihn lösen?)
  3. WAS hat dein Hörer davon? (Was wird sich durch deine Hilfe für deinen Hörer langfristig verbessern?)
  4. WIE machst du das? (Was erwartet den Hörer in deinen Episoden?)

Beispiel:
In meinem Podcast unterstütze ich Menschen mit Rückenbeschwerden (1) dabei, endlich ein schmerzfreies Leben führen zu können (2). Durch meine knackigen Tipps und Impulse für den Alltag (4) wirst du schon bald wieder uneingeschränkt dein Leben genießen können (3).  

Das ist jetzt natürlich sehr einfach und kurz gehalten (du darfst schon etwas mehr ausführen), jedoch sollten diese wichtigsten Fragen tatsächlich bereits in den ersten 2 Sätzen beantwortet sein. Ansonsten ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass der Hörer hier schon nicht mehr weiterliest wenn er sich nicht ganz klar angesprochen fühlt.

Klarheit über dein Format

Zu dem Format deines zukünftigen Podcasts solltest du dir einmal die folgenden Fragen stellen:


1. In welchem Intervall werden deine Episoden erscheinen? 

Du musst dich hier selbstverständlich überhaupt nicht festlegen, aber es schafft ein wenig Verbindlichkeit für den Hörer und vor allem für dich. 

Wenn du schon einmal gespannt einer Fernsehsendung gefolgt bist, die z.B. jeden Dienstag ausgestrahlt wird, würdest du echt dicke Backen machen wenn du mit deinen Snacks bereit sitzt und sie plötzlich ohne Ansage ausfällt. Höre hier auf dein Gefühl, ob du den Intervall deinen Hörern ankündigen oder nur für dich selbst klar haben möchtest. Selbstverständlich kannst du ihn jederzeit anpassen und auch dies deinen Hörern mitteilen.


2. Werden es Solo- oder Interviewfolgen sein? 

Die meisten Podcaster entscheiden sich hier wohl für eine Mischung. Das macht natürlich Sinn, allein schon um dir die Option offen zu halten. Allerdings bin ich auch schon über Formate gestolpert, die ausschließlich aus Interviews bestanden. Und da hätte ich mir irgendwo einen Hinweis darauf gewünscht. Denn ich mochte den Podcaster, seine Stimme und seine Themen sehr, das Format in dem dann aber fast ausschließlich seine Gäste zu Wort kamen war für mich damit uninteressant. Da es diesen Hinweis aber nicht gab, brauchte ich einige Episoden um festzustellen dass es keine Solofolgen geben wird. 


3. Wird es eventuell vorerst nur eine Staffel geben?

Wenn du Sorge hast, dass du den Intervall nicht beibehalten kannst oder noch nicht genug Themen beisammen hast, kannst auch mit “Serien” oder “Staffeln” arbeiten. Damit kannst du dir selbst den Druck rausnehmen, indem du z.B. die ersten 10 Episoden rockst und dann weiter schaust.
 

Meine Empfehlung:

Das Wichtigste hierbei ist meiner Meinung nach, dass du dich nicht übernimmst und am Ende die Qualität der Episoden leidet nur damit du deine Schlagzahl beibehalten kannst.


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