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Warum du einen Podcast starten solltest

Warum du einen Podcast starten solltest

Obwohl es das Podcasting bereits seit über 10 Jahren gibt, hängen wir den Amis mal wieder ein gutes Stück hinterher. Erst in den letzten Jahren werden die Audioblogs auch bei uns in Deutschland langsam zum Mainstream und sind für viele von uns nicht mehr wegzudenken.

Die Podcaster sprießen plötzlich wie Pilze aus dem Boden und füllen das Netz.
Doch längst nicht jeder kennt den Trend und viele Unternehmer fragen sich, wozu so ein Podcast gut sein soll und wie er das Unternehmen voranbringen kann.


Die Podcast-Geschichte

Den Podcast an sich (früher Audioblogging genannt) gibt es im Grunde schon sehr lange.
Seinen Durchbruch hatte er allerdings erst im Jahr 2005, nachdem Apple das große Potential dieses Mediums in Bezug auf die Vermarktung seines damaligen  iPods erahnte.
Durch den großen Einfluss vom Technikriesen und seiner Software "iTunes" verbreitete sich diese Form des Audio-Contents innerhalb kürzester Zeit weltweit und der Name Podcast ("iPod" = Name des mp3 Players von Apple + "Broadcast" = übertragen) setzte sich durch. 


Was genau ist denn nun eigentlich ein Podcast?

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Ein Podcast ist in der Regel eine Serie von abonnierbaren Audiodateien (Episoden / Folgen) zu einem bestimmten Thema, die über das Internet kostenfrei angeboten wird. Der alte Begriff "Audio-Blog" macht es meiner Meinung nach verständlicher, da es dem klassischen "Blog" vom Prinzip her sehr ähnelt.

Wenn du selber eine Website mit einem Blog betreibst oder zumindest schonmal einen abonniert hast weißt du, dass du dafür einen Hoster brauchst. Bei ihm mietest du sozusagen das "Grundstück" im Internet, auf dem du dich mit deinen Inhalten breit machen darfst. Über die URL (Die Internet-Adresse) zu deinem Blog können dich deine Leser finden und den Blog abonnieren, so dass sie über jeden neuen Beitrag direkt informiert werden. 

Ganz ähnlich läuft es mit einem Podcast. Auch er wird bei einem Hoster eingemietet, der für den technischen Background sorgt. Hier werden alle relevanten Daten wie Titel, Beschreibung etc. zum Podcast hinterlegt. Hier gibt es dann statt der URL einen sogenannten RSS-Feed. Über diesen Feed kann jeder "Podcatcher" wie z.B. iTunes, Spotify und co. die Daten abrufen und den Hörern zum abonnieren oder auch herunterladen zur Verfügung stellen. 

Quelle: Wikipedia

Schematische Darstellung eines Audio-Podcasts, der die Episoden im MP3-Format bereitstellt (Quelle: Wikipedia)

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Und was bringt mir jetzt ein eigener Podcast?

Im Grunde ist der Podcast eines von vielen Marketing-Tools und hat wie schon erwähnt etwas Ähnlichkeit mit einem Blog. Wenn du dich allerdings einmal umschaust wieviel Konkurrenz du zu deinem Thema mittlerweile in Form irgendwelcher Blogs hast, sind wir schon beim ersten großen Vorteil des Podcasts:

Du hast weniger Konkurrenz

Starte am Besten direkt den Selbstversuch und suche ganz Konkret nach ähnlichen Inhalten wie du sie bietest. Über Google, bei YouTube und am Ende auch mal in einer Podcast-App wie z.B. iTunes oder Spotify. Du wirst feststellen, dass du wahrscheinlich nirgends alleine bist, aber im Podcasting noch wesentlich mehr Luft zum Atmen für dich und deine Themen ist.

Sie funktionieren fast überall

Podcast-Hörer haben meist ihre festen Rituale. Das Smartphone haben wir fast ständig bei uns und selbst auf dem Weg zur Arbeit, im Stau etc. haben wir Zugriff auf Internet und Sound. Podcast wird z.B. vorzugsweise konsumiert beim Autofahren, Joggen, Gassi gehen, beim Hausputz, in der Badewanne, auf dem Sofa... 
Niemand muss also mehr vor einem Bildschirm sitzen und stundenlang Texte lesen um an wertvolle Inhalte zu kommen. Schließlich versuchen die meisten von uns der "Bildschirm-Sucht" mittlerweile wieder ein Stück weit zu entkommen und wieder öfter "offline" zu sein. Da ist doch so ein Podcast ein großartiges Medium, um trotzdem nichts zu verpassen.

Du wirst zum Teil des Privatlebens

Für viele Menschen steckt heutzutage "das halbe Leben" im Handy. Wenn du es also schaffst, als Podcaster auf dem Smartphone deiner Hörer abonniert zu werden, bist du plötzlich ganz offiziell ein Teil ihres Lebens und darfst ihnen regelmäßig über Kopfhörer direkt "ins Gehirn" sprechen.

Kurz und knackig

Eine klassische Podcast-Episode ist meist nicht länger als 15-20 Minuten. Es wird also zum einen thematisch in gut verdaulichen Häppchen serviert und auch zeitlich so, dass selbst in der Frühstückspause die Zeit für die neuste Episode vom Lieblings-Podcast ausreicht.

Du erreichst eine neue Zielgruppe

Menschen die nicht viel Zeit haben, einfach ungerne lesen oder eh vielleicht schon viel Zeit am Bildschirm verbringen suchen oft aktiv nach Inhalten, die sie während einer Autofahrt oder in der Badewanne "ganz nebenbei" konsumieren können.

Du baust eine echte Beziehung zu deinem Hörer auf

Weiter oben habe ich bereits erwähnt, dass du in die Luxus-Position kommst, deinen "Followern" zukünftig direkt und ungefiltert in die Ohren sprechen zu dürfen. Dies schafft unbewusst eine Art von Nähe und Vertrauen. Es entsteht so etwas wie eine richtige Beziehung, die du nicht einmal über Videos hergestellt bekommst. Achte selbst einmal drauf...
Wenn du eine Weile einen Podcast gehört hast und die Person dir dann wieder mal zufällig über andere Kanäle begegnet, wirst du eine gewisse Vertrautheit feststellen im Gegensatz zu Menschen, die du ausschließlich über ihren Blog oder Facebook kennst.

Ich selber hatte so ein Erlebnis erst neulich wieder mit einem Kunden.
Vor unserem ersten gemeinsamen Zoom-Termin hatte ich mir ein paar Episoden aus seinem Podcast angehört. Als wir uns dann das erste mal über den Bildschirm ins Gesicht schauten war das für mich, als würde ich den Typen schon seit Jahren kennen. Ein echtes Multitalent so ein Podcast! 🙂


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